Der Schwur des KÄRNAN

Die Reiche des Nordens

Der Schwur des KÄRNAN – Hüte dich vor seinem Bann

In der Saison 2015 hat der HANSA-PARK mit dem Family Thrill Ride „Der Schwur des KÄRNAN“ Achterbahngeschichte geschrieben: Mit einem 67 m tiefen First Drop aus einem 79 m hohen Turm kommend erreicht dieser Hyper-Coaster auf der 1.235 m langen Strecke eine Geschwindigkeit von bis zu 127 km/h. Weltweit einzigartig ist der Rückwärtsfreifall aus über 60 m Höhe im Turm des KÄRNAN.

Neu 2017: Rückwärtsfreifall XXL

Der weltweit einzigartige Rückwärtsfreifall im Dunkeln des zweithöchsten Coasters Europas wird 2017 zu einem XXL-Erlebnis. Noch länger, noch intensiver, noch mehr KÄRNAN! Die Fallgeschwindigkeit wurde von rund 5 m/sek auf rund 11 m/sek mehr als verdoppelt. Die großartige Achterbahngeschichte des KÄRNAN wird damit weitergeschrieben.

Lassen Sie sich in den Bann des KÄRNAN ziehen und erleben Sie eine rasante Achterbahnfahrt mit der ganzen Familie. Ab bereits einer Körpergröße von 130 cm ist man dabei!

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Fahrattraktion mit FOTOSPOT

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Bilder & Videos

Welle mit Kogge

Zahlen, Daten, Fakten

Fallhöhe 67 m
Höhe 73 m
Anzahl der Inversionen 1
Länge 1235 m
Hersteller Gerstlauer Amusement Rides
Modell Hyper-Coaster
Sitzplätze Gesamt 48
Sitzplätze pro Einheit 16
Geschwindigkeit 127 km/h
Baujahr 2015

Die Legende vom Bau des KÄRNAN und der Herkunft des Banns

Es begab sich in einer unheilvollen, mondlosen Novembernacht, dass der alte König Dänemarks von seinen engsten Vertrauten auf der Jagd erstochen wurde. Ihm folgte sein Sohn Erik auf den Thron, der bei seiner Krönung nur 12 Jahre zählte und fortan über seines Vaters Reich herrschen sollte.

Seinen Krönungseid und jeden weiteren Schwur seiner Regentschaft leistete Erik „bei allen heiligen Männern“– ved alle hellige mænd, was ihm den Beinamen Erik Menved einbrachte.

König Erik wuchs in unruhigen Zeiten auf, denn die vogelfreien Mörder seines Vaters überzogen die dänische Küste als Piraten mit Angst und Schrecken und die Küstenbewohner fürchteten um ihr Hab und Gut. Doch der junge König interessierte sich nicht für die Bedürfnisse und Sorgen seines Volkes – stattdessen ließ er sich zu üppigen und prunkvollen Turnieren verleiten und träumte von der Eroberung ferner Länder.

So leerten sich allmählich die Schatzkammern, denn Erik hatte Gefallen an seinem neuen Lebenswandel gefunden und veranstaltete noch längere und noch prächtigere Turniere als je ein König zuvor. Als das Gold knapp wurde, erhöhte er die Steuern seiner Untertanen und verpfändete Teile seines Königreichs an Adelige anderer Länder.

Eines Tages brach eine große Hungersnot über Dänemark herein, doch der verschwenderische König weigerte sich die Steuern zu senken. Stattdessen ließ er alle Aufstände niederschlagen und die rebellierenden Bauern vor den Toren der Stadt zur Abschreckung aufhängen. Da wandte sich nun auch der Adel, vereint mit dem Landvolk, gegen den König und es kam zu einer großen Rebellion, die Erik nur mit Hilfe ausländischer Söldnertruppen niederstrecken konnte.

Statt jedoch seine eigenen Verfehlungen anzuerkennen, sah Erik sich von seinem Volk und den benachbarten Königreichen bedroht. Da ließ er seinen Hofstaat zusammenrufen und verkündete: „Unsere Feinde lauern in den Schatten und jenseits der Grenzen Unseres Königreichs, doch Wir werden für Uns und für Dänemark eine Festung errichten – und sie wird stärker sein als es je eine Festung war, so dass Unsere Feinde sie für alle Zeiten nicht einnehmen und niemals niederreißen werden! Das schwören Wir, bei allen heiligen Männern.“

Der alte und weise Baumeister am Königshof wurde mit der schier unlösbaren Aufgabe betraut, dem König seine uneinnehmbare Festung zu errichten. So zog er sich für eine lange Zeit in sein Atelier zurück und zeichnete eine gewaltige Festung mit einer mächtigen äußeren Ringmauer, einem Burggraben und einer Zugbrücke, zahlreichen Verteidigungsanlagen und einem Königsturm so groß und mächtig, wie ihn das Land noch nicht gesehen hatte. Im Inneren plante er eine prunkvolle Große Halle für Empfänge, gemütliche Privatgemächer, aber auch geräumige Proviantlager und einen tiefen Brunnen, um die Bewohner im Falle einer Belagerung mit Nahrung und Wasser versorgen zu können. Doch damit nicht genug: Als Nächstes legte der Baumeister ein ausgeklügeltes System von Geheimgängen in den Festungsmauern an und konstruierte eine aufwändige Maschinerie, die der Königsfamilie im Notfall zur Flucht verhelfen würde.

Unmittelbar nachdem er die Pläne des Baumeisters gesichtet hatte, gab König Erik Menved den Befehl zum Bau des KÄRNAN. Sein Traum unbesiegbar zu werden rückte in greifbare Nähe.

Der alte Baumeister aber hatte schon viele Könige am Hofe kommen und gehen sehen, gütige wie grausame, doch nie einen, der sein eigenes Wohl so sehr über das seines darbenden Volkes stellte wie König Erik Menved. Während der Festungsbau voranschritt, grübelte der Alte wie er dem Volk Dänemarks helfen konnte ohne seinen Eid zu brechen dem Königreich eine unbezwingbare Festung zu errichten.

Als er dann eines Abends den König und seine Berater beim Würfelspiel beobachtete, wie sie im Rausch ihre Reichtümer verwetteten, kam dem Baumeister der erleuchtende Gedanke und er eilte hinab in seine Archive. Dort suchte er in den alten Schriften seiner Vorgänger nach einer ganz besonderen Formel, die den Turm beschützen, den König aber für seine Grausamkeit bestrafen und vom Volk fernhalten würde. 

Als nun nach sieben Jahren der Tag gekommen war, an dem der letzte Stein in den Turm gesetzt wurde, trat der Baumeister vor Erik und sprach: „Mein König, der Bau, den ihr befahlt, ist vollendet. Dem Königreich wurde eine wahrscheinlich unbesiegbare Festung, der KÄRNAN gebaut."

König Erik Menveds Gesicht erstarrte und seine kalten Augen durchbohrten den Baumeister. "Wahrscheinlich unbesiegbar sagst du? Habe ich nicht öffentlich geschworen und dir unter Androhung des Todes befohlen, einen für immer und ewig unbesiegbaren Turm zu errichten?"

"Ja, mein Herrscher, gewiss, das habt Ihr. Und dieser Bau, mit all seinen Sicherheitsvorkehrungen, ist stärker als es je eine Festung war. Aber dennoch wagte ich es nicht, in Eurer Gegenwart etwas so Gefährliches wie einen Schutzzauber zu erwähnen."

Erik horchte auf. "Erzähle mir von diesem Schutzzauber den du mit verschwiegst. Würde er den KÄRNAN unbesiegbar machen?"

"Oh ja, mein König, das würde er. Aber ich muss Euch warnen: Die alten Schriften sind ein riskantes Spiel: Ihre Wirkung ist groß, doch der Preis ist oft noch größer." Dabei zog er aus seinem Beutel eine große Schriftrolle und hielt sie behutsam in den Händen: "Einmal vorgelesen, legt sich ein mächtiger Bann über den Turm, dem all Jene verfallen sollen, die den KÄRNAN angreifen, ihn bedrohen oder sich ihm mit falscher Absicht nähern. Der Bann stürzt sie ins Verderben. Gewiss, mein König, diese Formel würde die Festung wahrhaftig unbesiegbar machen. Doch so ein Schutzzauber muss teuer bezahlt werden!"  

Gierig entriss König Erik Menved dem weisen alten Baumeister die Schriftrolle. "Bezahlen werde ich dafür. Ich werden die Steuern erhöhen", sagte er und ahnte doch nicht, dass er für die folgenden Worte, betört von der Aussicht auf Macht, einen sehr viel größeren Preis bezahlen würde: 
"Ich will es wagen, bei allen heiligen Männern!“

Sogleich entrollte er das Pergament und sprach die uralte Schutzformel über den Turm. Da ward es ihm, als würde sich mit jedem Wort ein Teil seines Innersten Selbst von ihm lösen und in die Tiefen des Turms eindringen um dort den Bann zu entfachen.

Kaum waren die Worte verklungen, da schien der König um Jahrzehnte gealtert, die Haut faltig und grau, sein Blick fahrig und leer.

Wenig später verstarb König Erik Menved. Seinen Schwur jedoch hatte er erfüllt und dem Königreich eine unbesiegbare Festung hinterlassen.

Die Baukunst der Festung und die Macht des Banns schützten den KÄRNAN fortan vor allen Angriffen und Gefahren. Kein Heer konnte ihn bezwingen, kein Feind konnte ihn einnehmen und alle, die es versuchten, wurden ins Verderben gestürzt.

Der König aber, durch die List des Baumeisters für ewig in den KÄRNAN verbannt um diesen zu beschützen, wird nur durch einen Akt der Güte, wie er ihn zu Lebzeiten nie vollbrachte, Erlösung erfahren können.

Sicherheitshinweise

Achterbahn mit extremer Geschwindigkeit, senkrechten Abfahrten, schnellen Richtungswechseln, Überkopffahrt, Dunkelstrecken mit Licht- und Toneffekten,  Senkrechtaufzug in liegender Position, Rückwärtsfreifall  in liegender Position und starker Bremswirkung.

Bei einem Stopp nach Fahrtbeginn darf das Fahrzeug nur nach Aufforderung durch das Personal verlassen werden. Es erfolgt dann ein begleiteter Ausstieg, u.U.  aus der Rückenlage über Treppen in max. ca. 73 m Höhe. Im ungünstigsten Fall kann dies bis zu 45 Minuten dauern.

Kinder alleine
mind. 130 cm
mit Begleitung
mind. 130 cm
  • Für Personen ab cm.

  • Aufgrund der Belastungen mit dem Mehrfachen des Körpergewichtes sowie abhebenden Kräften muss eine ausreichend kräftige Muskulatur für sicheren Halt gewährleistet sein. Es sind folgende Personen von der Fahrt ausgeschlossen:

  • Personen mit Wirbelsäulen-, Bandscheiben- oder sonstigen Gesundheitsschäden.

  • Personen mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen.

  • Personen mit Herzschrittmacher.

  • Schwangere.

  • Personen, die aufgrund ihres Körperbaus, Behinderung, Prothesen, Amputationen oder durch eingeschränkte Bewegungsfähigkeit durch die vorhandenen Rückhaltevorrichtungen nicht sicher festgehalten werden, keine normale Sitzhaltung einnehmen oder die im Falle eines Stopps nach Fahrtbeginn das Fahrzeug nicht aus eigener Kraft verlassen können.

  • Personen, die den psychischen Belastungen der Fahrt, der Effekte oder eines möglichen Stopps nicht gewachsen sind.

  • Personen unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder bewusstseinsverändernder Medikamente.

  • Max. 4 Personen je Sitzreihe.

  • Während der Fahrt ruhig und aufrecht sitzenbleiben und sich an den Haltestangen festhalten.

  • Der Kopf ist an der Kopfstütze anzulehnen.

  • Längere Haare als schulterlang müssen in der Kleidung oder durch Haarnetze gesichert sein.

  • Das Hinausstrecken der Arme und Beine, sowie das Aufstehen oder Hinauslehnen während der Fahrt ist verboten.

  • Kleidung und geschlossenes Schuhwerk erforderlich.

  • Keine Schirme, Stöcke, spitze und sperrige Gegenstände.

  • Das Mitführen loser Gegenstände ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Insbesondere Kameras, Mobiltelefone, Schlüssel und andere lose Gegenstände, die auf andere Gäste oder Mitfahrende fallen können, sind abzulegen oder vor der Fahrt sicher zu verstauen.

  • Gegenstände wie Schals, lose Kleidung und Tücher, die sich lösen und in Räder und Achsen verwickeln und dadurch den Träger verletzen oder Fahrzeuge zum Stillstand bringen können, müssen abgelegt oder durch geeignete Maßnahmen wie eng anliegende Sturmhauben so verstaut werden, dass sie keine Gefahr mehr darstellen. HANSA-PARK kann den festen Sitz oder das sichere Verstauen derartiger loser Gegenstände nicht prüfen. Wenn diese Gegenstände nicht entweder abgelegt oder durch geeignete wie zum Beispiel die genannten Maßnahmen für jedermann ohne Prüfung leicht von außen erkennbar gut gesichert sind, ist die Mitfahrt aus Sicherheitsgründen entschädigungslos ausgeschlossen. Für abgelegte oder mitgenommene Gegenstände übernimmt der HANSA-PARK keine Haftung.

  • Nach jeder Fahrt aussteigen.

  • Keine Speisen und Getränke.

  • Keine Tiere.

  • Kein Rauchen.

  • An dieser Fahrattraktion werden während der Fahrt Fotos angefertigt. Bitte meiden Sie diese Fahrattraktion, wenn Sie dies nicht wünschen.

  • Aus Sicherheitsgründen ist die gesamte Anlage kameraüberwacht.

  • Bitte beachten Sie die Anlagenbeschreibung, mögliche Zugangsbeschränkungen sowie Verhaltenshinweise für die Benutzung auf der Hinweistafel am Eingang dieser Attraktion.

  • Grundsätzlich gibt es an unseren Fahrattraktionen keine Gewichtsbeschränkungen für die erwachsenen Passagiere. Es muss lediglich sichergestellt sein, dass alle Sicherheitsbügel bzw. -einrichtungen ordnungsgemäß geschlossen werden können und eine normale Sitzhaltung eingenommen werden kann.