Das Krakauer Czaroryski-Museum als Gebäude ist Teil der HANSE in EUROPA.

Krakau

Seit 1430 ist die ehemalige Hauptstadt Polens, die heute die zweitgrößte Stadt des Landes ist, Mitglied der Hanse. Der Name Krakau lässt sich auf den Stammesfürsten und vermutlichen Stadtgründer Krak (auch Krakus/Gracchus) zurückführen. Das heutige Stadtbild ist geprägt von den Kunststilen vergangener Epochen.

Pijarska 6-8 im HANSA-PARK
Collegium Maius im HANSA-PARK
Collegium Maius im HANSA-PARK
Collegium Maius im HANSA-PARK
Collegium Maius im HANSA-PARK

Die Pijarska 6-8

Die Pijarska-Straße ist eine der wenigen Straßen in Krakau, die noch komplett erhalten ist. Früher verlief sie direkt unterhalb der Stadtmauer. Ihr Name stammt aus dem 19. Jahrhundert und leitet sich von dem Piaristenkloster mit seiner Barockkirche ab. In der Pijarska-Straße befindet sich das älteste Museum Polens, das Czaroryski-Museum. Es wurde 1796 von Fürstin Izabella Czatoryska gegründet und diente sowohl als Schatzkammer der königlichen Juwelen als auch als Ausstellungsraum für Kriegstrophäen und Kunstsammlungen. Das Museum hat außer den Kunstschätzen noch eine weitere Besonderheit. Eine Brücke verbindet das Museum mit dem Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Das Krakauer Czaroryski-Museum als Gebäude ist Teil der HANSE in EUROPA.
Ein Gotischer Bogen mit einem Wappen in der Mitte. Links und rechts daneben sind Fenster.

Collegium Maius

Die Jagiellonische Universität wurde 1364  gegründet. 1400 erwirbt der König Wladyslaw II. Jagiello das Haus, das von da an als Universität diente. Mitte des 15. Jahrhunderts erfolgte die Umbenennung in „Collegium Maius“. Durch mehrere Umbauten und den Anbau von Gebäudeteilen entstanden Kreuzgänge, die heute das spätgotische Gebäude prägen. Die älteste Hochschule Polens beherbergte im oberen Teil die Professoren, die dort lebten und arbeiteten. Im unteren Teil empfingen diese dann die Studenten.

Eine Treppe die nach oben führt, die zum Teil verdeckt ist. Sie ist Teil des Collegium Maius.
Eine Treppe die nach oben führt. Eine verschlossene Holztür mit vier kleine Fenstern.

,,Muzeum Uniwersytetu“ (Jagiellońska 15)

Als Teil des „Collegium Maius“ gehörten die Originalgebäude zur ältesten Hochschule Polens. Im 19.  Jahrhundert wurde die Universität im Zuge des Einzugs der Jagiellonenbibliothek im neugotischen Stil restauriert. Bereits im Jahr 1940 verließ die Bibliothek die Universität und der Umbau wurde 1949 rückgängig gemacht. So konnte die ursprünglich spätgotische geprägte Architektur wieder hergestellt werden.

Das Gebäude Muzeum Uniwersytetu aus Polen. Mit kleinem Erker vorne und weißem Rahmen um Fenster.

„Muzeum Uniwersytetu Jagiellońskiego“ (Jagiellońska 15)

Das Originalgebäude gehört zur ältesten Hochschule Polens. Im 19.  Jahrhundert wurde die Universität im Zuge des Einzugs der Jagiellonenbibliothek im neugotischen Stil restauriert. Bereits im Jahr 1940 verließ die Bibliothek die Universität und der Umbau wurde 1949 rückgängig gemacht. So konnte die ursprünglich spätgotische geprägte Architektur wieder hergestellt werden.

Das Gebäude Muzeum Uniwersytetu Jagiellonskiego aus Polen. In den Fenstern sind kleine Blumenkästen.

,,Sukiennice“ (Rynek Glówny 1/3)

Die originale „Sukiennice“ oder auch „Krakauer Tuchhallen“ wurden im Mittelalter errichtet. Ihren Namen haben die Hallen durch den Handel mit englischen und flämischen Tüchern erhalten. Die Krakauer Tuchhallen sind das älteste Handelszentrum Krakaus und gelten bis heute als ein bedeutendes Beispiel für die Renaissance-Architektur.

Das Gebäude Sukiennice aus Polen. Ein weißes Gebäude bei dem der mittlere Teil heraussticht.

Weitere polnische Städte im HANSA-PARK

Danzig

Das Krantor von Danzig von vorne. Davor sind Schilder und ein Schild für eine Raucherinsel.

"HANSE in EUROPA"

Länderübersicht "HANSE in EUROPA"

Die hanseatischen Arcaden. Davor steht ein Karren mit Blumen. Das Holstentor dahinter.

Themenwelt "HANSE in EUROPA"

Der HANSA-PARK Vorplatz mit hanseatischen Arkaden. Der Holstentor-Eingang im Zentrum.